Ostholstein - CEDOS - Capito Eigendokumentationssystem

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Ostholstein, erlebbar für alle

Gruppenbild mit den angehenden Fachleuten für Barrierefreiheit Marion Moser von CEDOS kennt das Projekt „Ostholstein, erlebbar für alle“ seit seinen Anfängen. Im Jänner 2013 war sie zu einer Fachtagung geladen. Nun besuchte sie Ostholstein auf Einladung der Projektleiterin Lena Middendorf. Moser schulte eine Gruppe Freiwilliger, die sich künftig in ihren Kommunen als Fachleute für Barrierefreiheit engagieren werden.

Die „Freiwilligen“, das sind Menschen mit und ohne Behinderung, einige Gemeindevertreter, aber auch Seniorinnen und Senioren, eine Architektin, eine Technische Zeichnerin und sogar ein Polizist. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr wissbegierig und sprühten nur so an Ideen. Ich muss gestehen, so viel Engagement erlebt man selten“, sagt Moser. Drei Tage lang beschäftigten sich die angehenden Fachleute mit Barrieren, DIN-Normen, Zielgruppen und nachhaltigen Lösungen für eine barrierefreie Infrastruktur. Zur besseren Veranschaulichung wurde Bad Schwartau in mehreren Teams unter die Lupe genommen. Den Grund für sein Engagement erklärte ein Teilnehmer übrigens so: „Ich habe das Gefühl, bislang auf die Butterseite des Lebens gefallen zu sein und möchte jetzt einfach etwas zurückgeben.“

Für Moser steht fest, dass die Region rund um Ostholstein nicht nur auf dem richtigen Weg ist, sondern ihr Ziel – umfassende Barrierefreiheit – auch schon sehr bald realisieren kann. Die bunte Mischung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer trägt dazu einen wichtigen Teil bei. Moser: „Der Polizist, beispielsweise, ist auch als Mediator tätig. Er wird mit den anderen in Zukunft Kommunikationstrainings veranstalten. Das ist wichtig, denn so lernen die angehenden Fachleute, ihre Anliegen wirkungsvoll in der Beratung zu kommunizieren.“ Das Projekt „Ostholstein, erlebbar für alle“ wurde im vergangenen Jahr von der Lebenshilfe Ostholstein initiiert und wird von der Aktion Mensch gefördert.

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