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Perspektivenwechsel – Weiz baut um

Gruppenfoto der im Rollstuhl sitzenden Teilnehmer des Sensibilisierungs-Workshops in Weiz Barbara Bürg Sozialreferentin von Weiz und Susanne Kropac vom Büro für Information und Dokumentation organisierten den Workshop „Perspektivenwechsel“. Als Teilnehmer – es waren tatsächlich nur Herren – konnten sie wichtige Entscheidungsträger, wie Bürgermeister Erwin Eggenreich und Stadtamtsdirektor Martin Bauer gewinnen.

Der Workshop hatte Schnitzeljagd-Charakter: Die Teilnehmer mussten das Tagesangebot der Konditorei Schwindhackl erfragen, eine Broschüre im Bürgerbüro holen, sich die Öffnungszeiten der Osteria Luigi aufschreiben, ein Weckerl im Feinkostgeschäft Bleykolm kaufen und ein WC aufsuchen und benutzen. Klingt einfach, war es aber nicht, denn die Teilnehmer saßen allesamt im Rollstuhl. Und aus dieser Perspektive war allein schon der steile Weg hinauf zum Bürgerbüro eine Herausforderung. Dazu kamen noch jede Menge Kanten, Stufen, schmale Gehsteige und viele andere Hindernisse inmitten der Freitag-Nachmittag-Hektik.

Foto eines Teilnehmers des Sensibilisierungs-Workshops, der von seinem Partner bergauf geschoben wird. Die Aktion hat Eindruck hinterlassen. „Auf den Gehsteigen sind oft Schilder im Weg, einige Gehsteige sind auch viel zu schmal und die meisten Geschäftseingänge sind nicht rollstuhlgerecht“, sagten beispielsweise die Planer Adi Rappold und Anton Krassnigg im Gespräch mit der Kleine Zeitung. Marion Moser von CEDOS begleitete diesen besonderen Sensibilisierungs-Workshop und moderierte die anschließende Diskussionsrunde.

Weiz ist seit 2007 CEDOS-Gemeinde und beweist mit diesem Projekt wahren Pioniergeist.

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